Mehr Verkehrssicherheit durch lokale Clouds

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Lokale Cloud - Kreuzungsassistent
Durch eine lokale Cloud kann die Verkehrssicherheit erhöht und unfallkritische Situationen vermieden werden. - Foto: Bosch

Unübersichtliche Kreuzungen und unvorsichtige Verkehrsteilnehmer stellen eine große Unfallgefahr dar. Durch die Vernetzung von Fahrzeugen und lokalen Cloud-Lösungen kann der Fahrer vor einer Kollision geschützt werden. Informationen, die der Fahrer nicht einsehen kann, können rechtzeitig zur Verfügung gestellt werden und den Fahrer oder den Sicherheitssystemen im Fahrzeug vor einer unfallkritischen Situation warnen.

Bosch, Nokia und die Deutsche Telekom arbeiten gemeinsam an einer lokalen Cloud-Lösung für die Automobilindustrie. Das Ziel ist die Einbindung des Fahrzeugs über das Mobilfunknetz bis in die Bosch IoT Cloud. Durch das Mobile Edge Computing (MEC) kommt eine mobilfunkbasierte Technologie zum Einsatz, die Informationen auf einer lokalen Cloud sammelt, verarbeitet und an die Verkehrsteilnehmer kommuniziert. Dabei wird eine lokale Cloud direkt in Fahrbahnnähe angebracht um die Nachteile, die bei der Verwendung einer Internet-Cloud auftreten würden, zu vermeiden. Zu den Vorteilen einer lokalen Cloud gehört die schnellere Datenübertragung und die geringere Varianz von Signalen. Genau diese Vorteile können darüber entscheiden, ob der Fahrer rechtzeitig vor einer möglichen Kollision gewarnt wird.

Durch die Fahrzeug-zu-Fahrzeug Kommunikation wird das autonome Fahren unterstützt.
Durch die Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Kommunikation wird das autonome Fahren durch eine weitere Funktion unterstützt.
Foto: Bosch

Für das hoch autonome Fahren ist diese Funktion unterstützend und soll 2020 im Zuge der 5G-Netzeinführung die Erweiterung der Mobilfunktechnologie sowie vernetzte Fahrfunktionen vorantreiben.

Die Zusammenarbeit der drei Partner

Die Aufgaben im Gesamtprojekt werden nach den Kompetenzen der drei unterschiedlichen Partner aufgeteilt. Bosch übernimmt die Umsetzung der Fahrzeugfunktionen wie den Kreuzungsassistenten und das Bremslicht, auch die Implementierung auf dem Server und im Fahrzeug übernimmt Bosch, dabei werden diese Funktionen sowohl in der lokalen Cloud als auch in der zentralen Cloud integriert. Um die Rückverfolgbarkeit in der Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Kommunikation zu gewährleisten, entwickelt Bosch eine Security- und Privacy Lösung. Den Mobilfunkmasten, die Basisstation und das Mobilfunknetz wird von der Deutschen Telekom gestellt. Die MEC-Soft- und Hardware für die lokale Cloud wird von Nokia zur Verfügung gestellt. Nokia unterstützt bei der Integration der Bosch Funktionen in die lokale Cloud und ins Fahrzeug und bei den Systemtest auf dem Testgelände in Boxberg.

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